Die PIPER CUB und ihre Vorläuferversionen war für Generationen (ca. 1940 bis 1980) von Fliegern der Einstieg in die ganz besondere Erfahrung des Fliegens. Es ist zwar ein „sensibles“ (Seitenwind!), andererseits auch ein sehr gutmütiges Fluggerät. Eines steht jedoch fest: Wer gelernt hat, die PIPER CUB zu landen, kann nicht nur „richtig“ fliegen, sondern kann auch jedes andere Flugzeug bewegen!

Ich besitze die Maschine zusammen mit Heinz Gräf, Würzburg. Unser schönster und eindrucksvollster Flug war eine doppelte Alpenüberquerung (Würzburg – Linz (A) – die Hohen Tauern – die Karawanken – Ljubljana – Portoroz (Slowenien); von dort über Venedig – die Dolomiten – Innsbruck – die Zugspitze zurück nach Würzburg). Mit 2 Personen und Gepäck, mit der „Mini-Power“ von 90 PS auf 3.500 Meter zu steigen und dann ganz „oben“ zu sein, ist ein unbeschreibliches Gefühl: Über den Wolken ist die Freiheit wirklich grenzenlos. Alle Ängste, alle Sorgen – sagt man, zurecht (Reinhard Mey-Song!) – bleiben darunter verborgen und alles, was groß und wichtig erscheint, ist plötzlich nichtig und klein!

Piper PA-18-90 Super Cup

zweisitzig (Pilot + 1, in Reihe)
Spannweite 10,76m Leergewicht 381kg
Länge 6,82m Zuladung 209kg
Höhe 2,00m maximales Abfluggewicht 590kg
Flügelfläche 16,58m2 Tankinhalt 136 Liter
Höchst-
geschwindigkeit
97 Knoten Dienst
gipfelhöhe
15.000ft
Reise-
geschwindigkeit
70 Knoten Reichweite 6h 30min
Überzieh
geschwindigkeit
35 Knoten Motor Continental
C-90,
66,2 KW = 90 PS
Steig-
geschwindigkeit
700ft/min